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Das allerwichtigste
was Sie Ihrem Tierarzt als Besitzer eines Basenjis sofort mitteilen sollten ist,
dass der Basenji
"narkosetechnisch" den Windhunden zugeordnet werden
muss.
Sehr wahrscheinlich
ist Ihrem Tierarzt die Rasse Basenji nicht bekannt. Es ist daher enorm wichtig
ihn darüber zu informieren, dass bestimmte Narkosemittel NICHT gegeben werden
sollten.
Hauptsächlich
müssen Barbiturate als Narkosemittel (
wie Thiopental oder Pentotal ( ist dasselbe )) vermieden werden.
Da diese Mittel, bevor sie aus dem Körper ausscheiden wieder in die Muskulatur
umverteilt werden. Basenjis haben im Vergleich zu anderen Rassen, einen höheren
Muskel- als Fettanteil im Körper. Wird das Narkosemittel aus dem Muskel
herausgefiltert, gelangt es zurück in den Blutkreislauf und wirkt wieder
narkotisierend ( vereinfacht dargestellt )
Es gibt dennoch eine
Reihe von Narkosemitteln, die sowohl für den Windhund als auch für den
Basenji, eingesetzt werden können.
Mittel für eine Injektionsnarkose:
Ketamine/Valium
Kombination
Methadon
Propofol
Xylazine
Gas Narkosen:
Isofluorange (am
Gebräuchlichsten)
Halothane
Sevofluorane
Mittel, die
vor einer Narkose zur Beruhigung
gegeben werden können, sind
Neuroleptika,
wie z.B. Azempromazine.
Der
Basenji benötigt eine geringere Dosis
Narkosemittel
als andere Hunde (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Es ist daher angebracht den Tierarzt zu bitten, dass er:
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die Dosis des
Narkosemittels NICHT nach dem Gewicht des Hundes dosiert
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das Narkosemittel über
einen Venenkatheder injektziert, damit er die Möglichkeit hat sofort und
ohne Aufwand |
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Narkosemittel nachzudosieren, falls nötig.
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Natürlich ist das
Kapitel der Narkose wesentlich umfangreicher, aber es soll hier auch nur ein
kleiner Überblick gegeben werden. Vor allem aber müssen Sie wissen, dass beim
Basenji die Narkose etwas vorsichtiger angegangen werden muss und ihren Tierarzt
darüber informieren.
Man muss wissen, dass
eine Narkose immer ein gewisses
Risiko in sich birgt
und daher sollte man sich
auch nicht scheuen, seine Bedenken mit dem Tierarzt seines Vertrauens zu
besprechen.
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Einige
erklärende Worte zur Narkose generell:
Was ist eigentlich eine Narkose ?
Unter Narkose wird die Ausschaltung von Sinneswahrnehmungen einschließlich des
Schmerzempfindens mit Bewusstlosigkeit und Muskelerschlaffung verstanden. Dies
geschieht durch Stoffe, die eine reversible Ausschaltung der Erregungsbildung
und –leitung im Zentralnervensystem (ZNS) bewirken.
Risikopatienten sind generell Tiere mit folgenden Anamnesen:
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Nierenerkrankungen |
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Lebererkrankungen |
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Herzerkrankungen |
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Atemwegserkrankungen |
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Trächtigkeit |
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Unverträglichkeit / Allergien |
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Alter |
Hinweis: Diesen Artikel
habe ich in Abstimmung mit meinen Tierärzten Dr. Dauner und Dr. Haro, Sindelfingen geschrieben
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Uschi Grewe, 2001 |
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ti-n Abou Teka Basenjis |
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