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Hämolyt. Anämie
Ellenbogendysplasie
Patellaluxation
  Anatomie des Kniegelenkes
       

Þ

1. Oberschenkel

2. Schienbein

3. Wadenbein

 

   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
     
    Bei der Patelaluxation handelt es sich um die Verlagerung der Kniescheibe nach innen oder nach außen aus der Laufrinne am Oberschenkel, man spricht auch von der Ausrenkung der Kniescheibe. Die Verlagerung kann vorübergehend oder dauerhaft sein und triff häufig in Verbindung mit einer Fehlstellung der Gliedmaße auf.
   

die linke Kniescheibe ist nach außen luxiert

die linke Kniescheibe ist nach innen luxiert

Schematische Darstellung am rechten Kniegelenk:

Die rote Struktur zeigt die Verlagerung der Kniescheibe nach innen.

Klassifizierung der Patellaluxation:

Grad I: Die Kniescheibe lässt sich luxieren ohne klinische Symotome.
   
Grad II: Die Kniescheibe luxiert spontan und bleibt luxiert bis sie zurückverlagert wird bzw. der Hund durch
 

Strecken des Kniegelenkes die Kniescheibe zurückverlagert.

   
Grad III: Die Kniescheibe bleibt meistens verlagert, kann jedoch zurückverlagert werden, luxiert aber sofort
  wieder. Die Patienten können einen Stellungsfehler der Gliedmaße aufweisen und zeigen eine
  variierende Lahmheit vom gelegentlichen Hüpfen bis zu einer dauerhaften Stützbeinlahmheit mit
 

Laufen auf 3 Beinen.

   
Grad IV: Die Kniescheibe ist ständig verlagert. Der Patient läuft mit eingeknicktem Bein, da das
  Kniegelenk nicht durchzustrecken ist. Es können extreme Fehlstellungen der Gliedmaßen
 

vorliegen.

 

Teilweise kann das Kniegelenk derart verdreht sein, dass das Bein ständig hochgehalten wird.